Neue Anforderungen an Trinkwasserinstallationen

DIN EN 806 / DIN 1988: Legionellenproblematik, Problemfälle und Erfahrungen

Momentan sind keine Termine vorhanden, sprechen Sie uns gern bezüglich einer Inhouse-Schulung oder offene Veranstaltungen an

Rabattmöglichkeiten:

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Kursbeschreibung

Die TrinkwV und technischen Regelwerke (u.a. DIN 1988, DIN EN 806)  geben Pflichten der Betreiber einer Trinkwasserinstallation vor, so dass ein regelmäßiger und vollständiger Austausch des Trinkwassers an allen Entnahmestellen bis zu einer bestimmungsgemäßen Nutzung stattfindet. Das geschieht nur durch regelmäßige Inspektion und Wartung der Anlagen durch einen eingetragenen Installationsbetrieb oder beauftragter Personen.

Nach der TrinkwV gelten gesundheitsrelevante Anforderungen (u.a. bei Legionellen) als erfüllt, wenn bei der Wasseraufbereitung und -verteilung mindestens die allgemein anerkannten Regeln der Technik (aaRdT) eingehalten werden. Dies ist in Deutschland im Vergleich zu Europa nur möglich, weil unsere Regelwerke auch unter hygienischen Aspekten ein sehr hohes Installationsniveau vorsehen. Für den Erhalt der Trinkwassergüte sind zudem Positivlisten für Verfahren und Werkstoffe zu beachten. Hierzu gehören die Auswahl der richtigen Materialien für die Hausinstallation, eine fachgerechte Planung und eine regelmäßige Wartung während der gesamten Lebensdauer der Trinkwasseranlage. Bei der praktischen Umsetzung bestehen jedoch zahlreiche Probleme.

Zielgruppe: Probenehmer und leitende Verantwortliche aus akkreditierten Prüflaboratorien und Ingenieurbüros, verantwortliche Behörden, Holzsachverständige, Betreiber, Leitungs- und Aufsichtspersonal sowie Mitarbeiter von Betrieben der stofflichen und thermischen Altholzverwertung, Abfallbeauftragte

Programm

Einführung, rechtliche und technische Grundlagen

•    Vorgaben der 2. Änderung der TrinkwV (2012)

•    technische Regelwerke, Anpassung internationale und nationale Normung

•    u.a. DIN EN 806, DIN 1988, neue Regelungen

•    Empfehlungen und Bewertungsgrundlagen des Umweltbundesamtes

Betreiberpflichten und Ableitungen für die Liegenschaft

Grundsätzliche Vorgaben der Regelwerke

•    Zulassung von Bauteilen und Werkstoffen (u.a. organische Werkstoffe oder Werkstoffe mit organischen Bestandteilen, Epoxidharz-Problematik, Metalle, Keramik), Positivlisten

•    Installationsgrundsätze

•    Hygienische Grundforderungen in der Trinkwasserinstallation

•    Neue Berechnungsgrundlagen für die Trinkwasser-Installation

•    Anforderungen bei Kaltwasser und Warmwasser

•    Absicherung der Trinkwasserqualität

•    Inbetriebnahme, Betrieb und Wartung von Trinkwasserinstallationen

•    Vermeidung von Qualitätsproblemen beim Trinkwasser

Fallbeispiele, praktische Erfahrungen und Probleme, Lösungsansätze

Referenten:

Dipl.-Ing.-Päd. Dipl.-Ing.(FH) Thorsten Rabe, Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Installateur- und Heizungsbauerhandwerk;
Prof. Dr. habil. Jupp Kreutzmann, NORDUM Akademie GmbH & Co. KG

Veranstaltungsorte:

Informationen zu Veranstaltungsorten und Übernachtungsmöglichkeiten
finden Sie: hier

Inhouse-Schulungen:

Sollte Ihr Unternehmen Interesse an einer Inhouse-Schulung zu diesem Thema haben, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Die NORDUM Akademie führt alle angebotenen Seminare deutschlandweit als Inhouse-Schulung durch.

Dr. rer. nat. Jeanette Holz
0381 / 857 62 85
info)at(nordum-akademie.de

Probenahme von Trinkwasser
In dieser Sschulung erhalten Sie den Sachkundenachweis zur Probenahme von Trinkwasser nach § 15 TrinkwV.

Anforderungen und Grundsätze an die Gefährdungsanalyse
Das Seminar geht auf die technischen Maßnahmen zur Erhaltung der Hygiene in Trinkwasserinstallationen ein, gibt praktische Hinweise für die Ursachensuche und stellt Minderungsmaßnahmen vor (Gefährdungsanalyse). 

Sensorikschulung
Die Teilnehmer erhalten einen umfassenden Einblick in die Sensorik insbesondere von Trinkwasser.