Rückverfolgbarkeit in der Lebensmittelbranche
Warum unverzichtbar? Störungen aufdecken und beseitigen

Rabattmöglichkeiten:
Frühbucher
20 € Rabatt bis 42 Tage vorher
Mengenrabatt
bei Anmeldung von 2 Personen: 4%
bei 3 Personen und mehr: 10%
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Kursbeschreibung
Die Verordnung (EG) Nr. 178/2002 verpflichtet Betriebe zum "One-Step-Up, One-Step-Down"-Prinzip. Jedes Glied der Kette muss jederzeit lückenlos dokumentieren können, von wem Rohstoffe stammen (Lieferant) und an wen verarbeitete Produkte geliefert wurden (Abnehmer). Dies bildet zusammen mit dem HACCP-System die tragenden Säulen der Lebensmittelsicherheit.
Diese Rückverfolgbarkeit (Traceability) gewährleistet nicht nur die Sicherheit und Qualität von Lebensmitteln, sondern dient auch dazu, im Falle von Rückrufen bzw. Rückrufaktionen oder Kontaminationen schnell und effizient reagieren zu können
Im Seminar wird an vielen Fallbeispielen erläutert, wie eine Rückverfolgbarkeit aufgebaut sein soll und welche Störungen vorliegen können und vor allem wie sie beseitigt werden können.
Kernrisiken bei mangelhafter Rückverfolgbarkeit:
- Verzögerte Krisenreaktion: Ohne exakte Daten können kontaminierte Chargen bei Rückrufen nicht rechtzeitig lokalisiert werden.
- Unkontrollierte Gesundheitsgefahren: Krankheitserreger (z.B. Salmonellen) oder Allergene verbreiten sich unerkannt weiter.
- Massive Imageschäden: Vertrauensverlust bei Kunden und Handelspartnern führt oft zum wirtschaftlichen Ruin.
- Explodierende Folgekosten: Statt einer betroffenen Charge muss im Zweifel die gesamte Tagesproduktion vernichtet werden.
- Rechtliche Konsequenzen: Bei Pflichtverletzungen drohen empfindliche Strafen, Betriebsschließungen und persönliche Haftung.
- Lebensmittelbetrug: Gefälschte Herkunftsangaben oder gestreckte Rohstoffe fliegen ohne Kontrollen nicht auf.
Zielgruppen: Fach- und Führungskräfte aus dem Lebensmittelbereich sowie HACCP-Beauftragte, Hygienebeauftragte und QM-BeauftragteLabormitarbeiter, Laborleiter, Qualitätsmanagementbeauftragter, sowie Unternehmensführung
Programm
- Rechtliche Grundlagen: Vermittlung nationaler und europäischer Gesetzesvorgaben sowie gängiger Standards wie IFS, BRCGS oder ISO 22000
- Chargen- und Datenmanagement: Korrekte Erfassung von Wareneingängen, internen Warenströmen und Warenausgängen mittels ERP-, MES- oder Barcodesystemen.
- Gefahren- und Risikobewusstsein: Sensibilisierung für mikrobiologische, chemische und physikalische Kontaminationen.
- Krisenmanagement & Notfallübungen: Praktisches Training von simulierten Produktrückrufen und die Einhaltung der gesetzlichen Meldefrist an Behörden
Von der Praxis für die Praxis – wir geben Ihnen wichtige praktische Hinweise…
Unser Referent Herr Prof. Wilfried Henning erläutert Ihnen diese Punkte praxisnah aus seinen Erfahrungen bei Audits in zahlreichen Lebensmittelbetrieben. Nutzen Sie dieses praktische Wissen, auch auf Ihre Probleme anzuwenden. Vermeiden sie somit Fehler, die andere gemacht haben.
Nutzen Sie dieses Seminar um eigene Problemstellungen in das Praxistraining einzubringen.
Seminarflyer:
Referent:
Dipl. Ing. Lebensmitteltechnologe Wilfried Henning, Hochschule Bremerhaven
Veranstaltungsorte:
Informationen zu Veranstaltungsorten und Übernachtungsmöglichkeiten
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Inhouse-Schulungen:
Sollte Ihr Unternehmen Interesse an einer Inhouse-Schulung zu diesem Thema haben, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Die NORDUM Akademie führt alle angebotenen Seminare deutschlandweit als Inhouse-Schulung durch.
Dr. rer. nat. Jeanette Holz
038208 / 434 830
info)at(nordum-akademie.de