Praxistraining: Qualitätssicherung im analytischen Die praktische Umsetzung von PRPs und oPRPs im HACCP Konzept - Eine große Herausforderung an die Lebensmittelbranche

Aufbau / Umsetzung / Probleme

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Rabattmöglichkeiten:

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Kursbeschreibung

Wir machen Sie fit für Lebensmittelsicherheit 

Thema/Zielstellung

Präventivprogramme (PRPs) sind das unverzichtbare Fundament eines jeden HACCP-Konzepts: Sie sind deshalb nicht nur „Pflichtdokumente“, sondern ein zentraler Bestandteil professioneller Lebensmittelproduktion.

Der eigentliche Kern: gut eingeführte PRPs schaffen: stabile Prozesse, sichere Lebensmittel, Vertrauen bei Kunden, Rechtssicherheit, wirtschaftliche Stabilität.

Die PRPs sollen auf allen Stufen der Lebensmittelherstellung und -behandlung (auch Primärproduktion) umgesetzt werden. Dazu gehören alle grundlegenden betrieblichen und hygienischen Rahmenbedingungen, um allgemeine Gefahren zu minimieren.

Fazit: Ohne funktionierende PRPs kann ein HACCP-System zusammenbrechen.

In der Praxis scheitern viele Betriebe an der fehlerhaften Umsetzung der PRPs.

Dazu zählen u.a.:

  • mangelnde Dokumentation: Maßnahmen werden zwar durchgeführt, aber nicht schriftlich mit Unterschriften erfasst oder durch Unterschriften belegt
  • unzureichende Schulung: Mitarbeiter kennen die Vorgaben nicht genau, verstehen den Sinn dahinter nicht oder es gibt Sprachbarrieren
  • Überbordende Bürokratie: zu komplexe Formulare führen dazu, dass Mitarbeiter sie nur noch "nebenbei" oder fehlerhaft ausfüllen
  • fehlende Überprüfung (Validation & Verification): Prozesse werden einmal festgelegt, aber jahrelang nicht auf ihre tatsächliche Wirksamkeit kontrolliert.
  • unklare Verantwortlichkeiten: Unklarheiten darüber, wer für welche Kontrollgänge oder Reinigungsintervalle zuständig ist.

Genau hier setzt das Praxisseminar an. Anhand von Fallbeispielen soll die Umsetzung der PRPs in einem bestehenden HACCP-Konzept vorgestellt werden. Wie kann man fehlerhafte Umsetzungen vermeiden? Teilnehmer sollen einerseits in der Lage sein, selbstständig die PRPs in Ihrem Unternehmen einzuführen und gemäß der VO 852/2004 zu dokumentieren bzw. bereits aufgetretene Fehler zu beheben.

Wichtig: Nicht nur Theorie, sondern auch die praktische Übersetzung der gesetzlichen Anforderungen in Betriebsabläufe sind Schwerpunkt des Seminars.

Unser Referent, Prof. Wilfried Henning, kennt durch seine langjährige Tätigkeit als Auditor bei der Kontrolle zahlreicher Lebensmittelunternehmen in der Praxis sehr gut aus, und kann Ihnen die benannten Probleme mit Fallbeispielen belegen.

Lernen Sie aus seinen Erfahrungen - Von der Praxis für die Praxis
Seminar mit: Praxisbeispiele, Fallstudien, Übungen, Musterdokumente, Gruppenarbeiten, Audit-Simulationen ...

Die Teilnehmer sollen danach in der Lage sein,

PRPs systematisch aufzubauen, Risiken zu bewerten, PRPs in ein HACCP einzubinden, Anforderungen aus Verordnung (EG) Nr. 852/2004 praktisch umzusetzen, Dokumentation rechtssicher zu führen, Mitarbeitende anzuleiten und Audits bzw. Behördenkontrollen zu bestehen.

Zielgruppen: Fach- und Führungskräfte aus dem Lebensmittelbereich sowie HACCP-Beauftragte, Hygienebeauftragte und QM-BeauftragteLabormitarbeiter, Laborleiter, Qualitätsmanagementbeauftragter, sowie Unternehmensführung

Programm

Einführung in das Thema

Rechtsgrundlagen….

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Wesentliche Aspekte zur Fehlervermeidung – Erläuterung an Fallbeispielen

  • Begriffsabgrenzung: Unterschied zwischen PRPs (Basis-Hygienemaßnahmen wie Reinigung oder Schädlingsbekämpfung) und kritischen Kontrollpunkten (CCPs) im HACCP, Ausschluss von Fehlinterpretationen bei der Gefahrenanalyse
  • Reinigungs- und Desinfektionspläne: Schulungspläne von Mitarbeitern zu: fehlerfreie Anwendung in der Praxis mit Dokumentation und Anpassung bei Bedarf
  • Personal- und Betriebshygiene: konsequente Einhaltung von Händehygiene, Arbeitskleidung und Gesundheitsschutz (Infektionsschutz) als wichtigste Barriere gegen mikrobiologische Kontaminationen
  • Schulung der Dokumentationspflicht: Vermittlung, warum handschriftliche oder digitale Aufzeichnungen (z. B. Temperaturlisten, Checklisten) zeitnah und lückenlos geführt werden müssen, um im Audit nicht durchzufallen. 

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Abschlussdiskussion

Nutzen Sie dieses Seminar um eigene Problemstellungen in das Praxistraining einzubringen.

Seminarflyer:

Referent:

Dipl. Ing. Lebensmitteltechnologe Wilfried Henning,  Hochschule Bremerhaven

Veranstaltungsorte:

Informationen zu Veranstaltungsorten und Übernachtungsmöglichkeiten
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Inhouse-Schulungen:

Sollte Ihr Unternehmen Interesse an einer Inhouse-Schulung zu diesem Thema haben, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Die NORDUM Akademie führt alle angebotenen Seminare deutschlandweit als Inhouse-Schulung durch.

Dr. rer. nat. Jeanette Holz
038208 / 434 830
info)at(nordum-akademie.de