Bodenaufschlüsse und Bodenansprache

Qualifikationsnachweis: Mindestanforderungen nach aktuellem Bodenschutzrecht

Termin: 26.03.2019 || Beginn: 09:30 Ende: 16:00
Preis (inkl. 19% MwSt): 428,40 €
Hotel Steglitz International, Albrechtstrasse 2, 12165 Berlin
Termin: 23.09.2019 || Beginn: 09:30 Ende: 16:00
Preis (inkl. 19% MwSt): 428,40 €
BEST WESTERN PLUS Hotel Böttcherhof, Wöhlerstraße 2, 22113 Hamburg

Rabattmöglichkeiten:

Frühbucher
bis 42 Tage vorher
Mengenrabatt
bei Anmeldung von 2 Personen: 4%
bei 3 Personen und mehr: 10%
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Kursbeschreibung

Die Bodenansprache und die Profilbeschreibung stellen notwendige Kriterien für die Aussagefähigkeit und die Bewertung der Untersuchungsergebnisse von Böden dar. Diese erfolgen unmittelbar nach dem Ziehen der Bohrkerne bzw. nach dem Anlegen des Schurfs. Die Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) fordert bei der Untersuchung von Böden eine Bodenansprache nach der Bodenkundlichen Kartieranleitung (KA 5). Es heißt weiterhin: „Die Bodenansprache ist jedoch nur in dem Umfange durchzuführen, der für die Gefahrenbeurteilung erforderlich ist“. Dennoch wurde vielfach die Auffassung vertreten, dass bei einer Bodenuntersuchung eine Bodenkartierung obligatorisch sei. Zur Gefahrenbeurteilung von kontaminierten Böden und Altlasten ist eine aufwendige Kartierung nach der Bodenkundlichen Kartieranleitung KA 5 in aller Regel nicht erforderlich. Dafür ist die Arbeitshilfe „Bodenansprache“ (KA 5-kurz, 2009) ein praxistaugliches verkürztes Verfahren zur bodenkundlich-sensorischen Beschreibung von Böden.

Ziel des Praxisseminars ist es, insbesondere im Rahmen der Bodenprobenahme (Bodenaufschlüsse) die praktische Anwendung und Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen für den Einsatz der KA 5-Kurz (Arbeitshilfe) und anderer Regelwerke praxisnah zu erläutern.

An typischen Kern- und Bodenproben verschiedener Bodentypen und Substrate wird die bodenkundliche Ansprache geübt (u.a. Fingerprobe, Horizontbezeichnung, Bodenfarbe und Substratansprache).

Zielgruppen: Ingenieurbüros und Labore, die Bodenansprachen aktiv im Rahmen der Probenahme ausüben und die Nachweise zur bodenkundlichen Ansprache im Rahmen von Akkreditierungen benötigen

Programm

Einführung in das Thema

  • rechtliche Grundlagen
  • vor- und nachsorgender Bodenschutz
  • Anforderungen der BBodSchV, BBodSchG
  • Anforderungen bei Begutachtungen

Bodenkundliche Grundlagen

Begriffe, Eigenschaften von Böden

Bodenaufschlüsse – Probenahmeplanung

Aufschlusstechniken, Bohrverfahren, Bohrkerne

Bodenkundliche Ansprache

  • Fachliche Grundlagen, DIN 4022 (abgelöst durch EN ISO 14688, EN ISO 14689), ITVA-Arbeitshilfe F 2-3, Arbeitshilfe für die Bodenansprache im vor- und nachsorgenden Bodenschutz – KA5 kurz
  • Anwendung, Inhalt und Aufbau, Parameter, Horizont- und Bodendaten, Geländeformblätter, (z.B. für die Orientierende Untersuchung / Detailuntersuchung)

Praktische Übungen zur bodenkundlichen Ansprache

u.a. Substratansprache, Bodenfarbe, Fingerprobe, Geruch, Horizontbezeichnung, Konsistenz / Bodenfeuchte, Bodenart, Dokumentation, Fehlerquellen

 

Referent:

Dipl.-Geol. Michael König, K-UC, König Umweltconsulting

Veranstaltungsorte:

Informationen zu Veranstaltungsorten und Übernachtungsmöglichkeiten
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Inhouse-Schulungen:

Sollte Ihr Unternehmen Interesse an einer Inhouse-Schulung zu diesem Thema haben, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Die NORDUM Akademie führt alle angebotenen Seminare deutschlandweit als Inhouse-Schulung durch.

Dr. rer. nat. Jeanette Holz
0381 / 857 62 85
info)at(nordum-akademie.de

Empfehlungen:

Probenahme von Boden
In dieser Schulung erwerben Sie den Sachkundenachweis zur Probenahme von Boden und Bodenluft.